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Meine elektrische Weiche flattert

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Dieter Gayh



Anmeldedatum: 27.04.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 27.04.2011, 18:34 Nach oben

Wenn die Lok über das Reedrelais fährt, sollen mehrere Weichen geschaltet werden. Leider funktioniert das nicht zuzverlässig. Manchmal klappt es problemlos für mehrere Stunden im Dauerbetrieb und manchmal fängt die Weiche nach 20 Minuten Betrieb beim Schaltvorgang an zu flattern und stellt sich nicht um. Da ich dabei auch die Spannung umpole, ist es dringend notwendig, dass die Umschaltung funktioniert.

Ich beziehe die Weichenspannung aus dem Trafo 50110.

Was kann ich tun, damit die Weichen zuverelässig schalten?
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Verfasst am: Nach oben

cosmo87



Anmeldedatum: 27.12.2010
Beiträge: 346
Wohnort: Sottrum

BeitragVerfasst am: 27.04.2011, 20:38 Nach oben

Um da helfen zu können wäre es Interessant zu wissen wie die Schaltung aufgebaut ist.

EPL Antriebe mit Zusatzschaltern oder normale Relais?

Etwas mehr Informationen, dann können wir dir besser helfen.
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Dieter Gayh



Anmeldedatum: 27.04.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 28.04.2011, 16:23 Nach oben

Die Anlage ist aufgebaut wie im LGB-Heft 0021 EPL-Technik Weiche und Signal, Seite 10, Abb. 2. Also 2 Kehrschleifen mit einem eingleisigen Mittelstück, d.h. der Zug fährt durch die Kehrschleife über einen Gleiskontakt 1700 und schaltet damit die Weiche mit EPL-Antrieb 1201 und Zusatzschalter 1203 um die Spannung für das Mittelstück umzupolen. Die zweite Kehrschleife ist genauso aufgebaut, d.h. auch dort wird die Weiche über einen EPL-Antrieb 1201 geschaltet.

Umgenau zu sein, ich habe festgestellt, dass die Weichenumschaltung und Zusatzschalter zusammen bei leichter Verschmutzung nicht zuverlässig funktionieren. Darum habe ich diese beiden Funktionen getrennt. Also ein EPL-Antrieb für die Weiche und einen separaten EPL-Antrieb für den Zusatzschalter 1203 (ohne Weiche).

Damit werden dann 3 EPL-Antriebe mit einem Gleiskontakt geschaltet. Das funktioniert auch, aber leider nicht so zuverlässig, wie man sich das wünscht. Und leider hakt es immer dann, wenn Gäste die Anlage bewundern wollen. Darum brauche ich Hilfe.

Vielen Dank im Voraus. Dieter
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cosmo87



Anmeldedatum: 27.12.2010
Beiträge: 346
Wohnort: Sottrum

BeitragVerfasst am: 28.04.2011, 21:02 Nach oben

Mhh, also meine Vermutung ist, dass der Strom für mehrere Weichenantriebe nicht ausreicht.

Die Antriebe werden ja mit einer Halbwelle des Wechselstromes geschaltet, da könnte das Problem liegen. Vielleicht reicht der Strom einfach nicht aus für drei Antriebe.

Ist allerdings nur eine Idee, da ich so einen Fall auch noch nicht hatte.
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Dieter Gayh



Anmeldedatum: 27.04.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 28.04.2011, 21:25 Nach oben

Mit Strom meinst Du sicherlich Spannung oder?
Fließt denn da viel Strom?
Wenn Du allerdings Spannung meinst, dann sagt mein elektrischer Verstand, dass überall die gleiche Spannung anliegt.

Der Trafo 50110 liefert 18V Wechselspannung mit max. 5,5A. das sollte locker ausreichen um eine LOK (mit 2 Motoren) und 3 EPL-Antriebe mit Strom zu versorgen.

Kann es sein, dass die 18V zu niedrig sind, um mit einer Halbwelle (also 9V) einen EPL-Antrieb zuverlässig zu schalten?

Gibt es Trafos, die 20V oder besser noch 24V Wechselspannung liefern?
Gehen dann die EPL-Antriebe oder die Gleiskontakte kaputt?

Ich hatte in einem anderen Beitrag gelesen, dass jemand die Weichen bei digitalem Betrieb mit 24V für die Gleiskontakte betreibt. Sind meine Komponenten dafür geeignet?

Welcher Trafo liefert die 24V?

Vielen Dank im Voraus
Dieter
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Marc



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Beiträge: 1021
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 29.04.2011, 05:10 Nach oben

Ich betreibe auch meine Anlage mit Reedkontakten und EPL-Antrieben.

"Flatternde" Weichen hatte ich am Anfang, als ich die neuen Reed-Kontakte verwendet habe, das sind die, die zwischen die Gleise gesteckt werden und den Kabelzugang in der Mitte haben. Ich bin dann komplett (4 Reedkontakte) auf die alte Ausführung umgestiegen, die am Gleisprofil festgeklemmt wird und den Kabelzugang von der Seite haben, seitdem habe ich kaum noch Probleme - ausser eine der Loks bleibt genau auf dem Kontakt stehen.
Das passiert bei den Langsam-Läufern mal ganz gern.

Auf zu geringe Spannung deutet das Verhalten der Weiche nicht hin - dann würde die Weiche einfach nicht umstellen oder nur leicht ausrücken - "Flattern" passiert wenn 2 Schaltimpulse die Weiche gleichzeitig erreichen, z.B. bei einer Wechselschaltung wenn ein Zug mit seinem (relativ langen) LGB-Magneten einen Kontakt passiert während der "Gegen"-Kontakt noch von einer zu früh stehen gebliebenen Lok, bzw. deren Magnet blockiert wird.

Es kann aber auch passieren, wenn die 2 Zuleitungen, die den Schaltvorgang steuern Kontakt haben.

_________________
"Manchmal ist man das Insekt - manchmal auch die Windschutzscheibe!"
Gruß aus Stuttgart
Marc
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Dieter Gayh



Anmeldedatum: 27.04.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 29.04.2011, 14:38 Nach oben

Hallo,

vielen Dank.
Ein kleiner Hinweis hat mich auf die entscheidende Idee zur Lösung des Problems gebracht. Das Reedrelais des einen Gleiskontaktes (übrigens eines der neueren Ausführung mit den Anschlüssen in der Mitte) "klebte", d.h. hat den Kontakt nach Überfahren der Lok nicht wieder geöffnet. Dadurch lag an der Weiche permanent ein Schaltimpuls an. Da die Weiche aber schon korrekt geschaltet war, fiel das nicht auf. Erst als die Lok beim zweiten Gleiskontakt versuchte die Weiche umzustellen, erreichte die Weiche ein zusätzlicher Schaltimpuls mit gegengesetzter Polarität, also zwei gleichzeitig. Das führte zum "flattern".
Ich habe den Gleiskontakt "geschüttelt", jetzt funktioniert es wieder zuverlässig.
Vielen Dank für den Gedankenanstoß.
Dieter Gayh Very Happy
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